Top Argumente für Lohngespräche
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Vorgehen
Top Argumente
Häufige Fehler
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Das Gehalt wird i.d.R. bereits im ersten Interview thematisiert. Es handelt sich um einen anspruchsvollen Teil des Bewerbungsgespräches – nicht nur, weil es um Ihr zukünftiges Einkommen geht, sondern auch, weil es viel über Ihr Verhandlungsgeschick und Ihre Einstellung aussagt. Bereiten Sie sich deshalb gut auf diesen Teil des Gespräches vor.
Vorgehen
- Persönliche Ausgangslage analysieren
- Vorbereitung
- Lohngesprächsziele definieren
- Persönliche Massnahmen planen
- Verhalten während der Lohnverhandlung
- Abschluss der Lohnverhandlung
1. Persönliche Ausgangslage analysieren
- Ist analysieren
- Perspektiven planen
- Persönliche Werte formulieren
- Gehaltsvorstellung eruieren
2. Vorbereitung
- Erkundigen Sie sich über das Lohnsystem des Unternehmens
- Ziehen Sie Vergleiche mit Lohnsystemen für vergleichbare Funktionen in anderen Unternehmen
- Denken Sie sich starke Argumente aus
- Bereiten Sie sich auf etwelche Einwände vor
- Denken und argumentieren Sie immer in Jahresbruttogehältern!
- Machen Sie sich Gedanken darüber, wie bzw. in welcher Form Sie das Gehalt wünschen bzw. akzeptieren würden (fix, teilweise variabel, als Leistungsprämie am Jahresende usw.).
- Bleiben Sie realistisch! Auch wenn Sie sich an den Gehältern „der anderen“ orientieren, ist Ihr wichtigstes und einziges Argument die eigene Leistung.
3. Lohngesprächsziele definieren
- Budgetiertes Bruttojahressalär in Erfahrung bringen
- Erfragen Sie das Bonussystem für Ihre Stelle
- Eruieren Sie das Entwicklungspotential des Lohnes
4. Persönliche Massnahmen planen
- Sich auf das Gespräch vorbereiten
- Was-wäre-wenn-Szenarien
- Evtl. Gespräch simulieren
5. Verhalten während der Lohnverhandlung
- Überzeugend argumentieren
- Nicht rechtfertigen
- Einwände souverän behandeln
- Objektiv und fair bleiben
6. Abschluss der Lohnverhandlung
- Feedback vom Gesprächspartner verlangen
- Gesichtsverlust vermeiden
- Das weitere Vorgehen festlegen
Top Argumente
Lohnverhandlungen sind gar nicht so einfach! Gute Vorbereitung lohnt sich. Und das Wichtigste dürfte das schlagkräftige Argument sein. Nachfolgend eine Liste von Argumenten:
- Qualität und Quantität meiner Arbeit hat - beweisbar - zugenommen.
- Kolleginnen und Kollegen, die denselben Job machen, verdienen mehr.
- In der Branche wird signifikant mehr bezahlt.
- Mein Job bzw. die Anforderungen haben sich geändert.
- Ich habe mich weitergebildet und bin jetzt besser qualifiziert.
Weitere Argumente wie “Reallohn ist gesunken”, “mein Lebensstil hat sich verändert” o.ä. sind nicht wirklich überzeugend.
Häufige Fehler
- Ungenügend informiert und mit unklaren Vorstellungen in das Gespräch gehen.
- Alle Argumente und Informationen von Anfang an preisgeben.
- Emotional werden und sich von der Enttäuschung über abweisende Argumente überrollen lassen.
- Heikle Vergleiche machen (wenn auf den höheren Lohn eines Kollegen mit vergleichbarer Tätigkeit verwiesen wird, soll betont werden, was gleich oder mehr geleistet wird, nicht umgekehrt!).
- Argumente anführen, die nichts mit der Leistung und der Arbeitsstelle zu tun haben, wie z.B. hohe Schulden.
- Mit der Kündigung drohen (ausser wenn das ernst gemeint ist!).
- Auf Konfrontationskurs gehen statt nach konstruktiven Lösungen suchen.
- Zu rasche (falsche) Reaktion darauf, wenn die Lohnerhöhung nicht gewährt wird.
Checkliste: Fringe Benefits
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