Tipps für die erfolgreiche Karriere im Verkauf

 
 
 
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Neuorientierung

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"Arbeiten heisst Atmen. Man denkt nicht drüber nach, man macht es, und es hält einen am Leben. Wenn man damit aufhört, stirbt man." (Commonweal 19.6.1992).

Wie dieses Zitat treffend bemerkt, ist Arbeit lebensnotwendig. Sie sichert nicht nur das Einkommen, sondern sie beschäftigt, schafft Raum für Bekanntschaften und Freundschaften mit Kollegen und gibt Selbstbestätigung und Selbstvertrauen.

Es gilt, sich von dem herkömmlichen Berufsverständnis, nachdem man einen Job das ganze Leben lang ausübt, zu verabschieden und die Chancen und Möglichkeiten dieses neuen Berufsverständnisses zu ergreifen. Den Phasen eines geregelten Arbeitsverhältnisses folgen die immer wichtiger werdende Umorientierung und Weiterbildung, zwischenzeitige Joblosigkeit und Suche nach Neuem.

Dabei ergeben sich durch die ständig wachsende Zahl neuer Berufsbilder neue Chancen in ungeahnten Bereichen. Wichtig für Arbeitssuchende ist, offen für neue Entwicklungen zu sein, sich ständig zu informieren und sich eigene Chancen zu eröffnen. Der gründlichen Informationsbeschaffung kommt hier eine besondere Rolle zu. Frei nach dem Motto "Wer suchet, der findet..." führt intensive Recherche früher oder später zum Erfolg. Initiative und Geduld sind offensichtlich wichtige Parameter. Generell sollte dabei die Arbeitsplatzsuche wie ein eigenständiger Job betrachtet werden, d.h. es handelt sich idealerweise um eine zielorientierte, strukturierte und zeitlich ausfüllende Tätigkeit!

Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg, die notwendige Portion Glück sowie Mut in schlechteren bzw. Freude in guten Zeiten!

Selbstanalyse

Eine fundierte Selbstanalyse bzw. Standortbestimmung erfordert viel Zeit und Konzentration. Es ist eine arbeitsintensive, aber lohnenswerte Aufgabe und dient als grundlegende Voraussetzung für eine zielorientierte Laufbahnplanung. Nur wer weiss, was er kann, will und gerne macht, wird auch die Erfüllung in der Arbeitswelt finden.

  • Halten Sie Ihre Gedanken - wann immer dies möglich ist - schriftlich fest. So sind Sie gezwungen, genauer zu formulieren, und Ungereimtheiten fallen auf. So entsteht eine Basis, auf die Sie immer Bezug nehmen und die Sie immer weiter ausbauen können.
  • Eine Selbstanalyse ist bekanntlich schwierig und eigenartig. Noch viel schwieriger erweist sich eine sinnvolle Struktur der vielen Aspekte. Hier ein Vorschlag, wie Sie dies tun können: "Ich kann besonders gut ...: Informationen sammeln und beschaffen / Informationen strukturieren und analysieren / Informationen speichern oder abrufen / Informationen nutzbar machen ..."
  • Bei der Erfolgs-Reflexion eignet sich eine Auflistung, die z.B. wie folgt aussehen könnte: "Als beruflicher Erfolg kann gewertet werden, dass ich ...: den Anstoss für ein neues Produkt gegeben haben / ein wichtiges Projekt geleitet haben / Stammkunden gewonnen haben / mich in einer Ausnahmesituation bewährt habe ..."
  • Bei der Idealaufgaben-Reflexion sollten Sie sich hinterfragen, ob es etwas gibt, was Sie davon abhalten könnte, so eine Wunsch-Tätigkeit auszuüben. Falls ja, notieren Sie dies!

Checkliste: Selbstreflexion

Ein interessantes Tool (jobs.talent) zur effektiven Standortbestimmung bieten wir Ihnen auf www.jobs.ch/service/ an. Erstellen Sie Ihre persönliche Standortbestimmung und lassen Sie sich aus den Berufen diejenigen zeigen, die auf Ihr Profil passen.

Selbstorientierung

Mit der Auseinandersetzung mit Ihren beruflichen Zielen - unabhängig von einer aktuellen Karriereentscheidung - verschaffen Sie sich einen wesentlichen Einblick in Ihre eigene Motivation und die Rolle, welche die berufliche Laufbahn in Ihrem Leben spielt. Um eine rationale Basis zur Beurteilung zukünftiger Entscheidungen zu schaffen, sollten Sie sich über Ihre Zukunft ein Bild machen.

Den meisten Menschen fehlt es einfach an klaren Vorstellungen davon, was sie eigentlich wollen und wohin ihre "Reise" geht. Nehmen Sie Ihr Leben in die eigene Hand! Wer sein Leben nicht selber plant, der wird verplant!

Nehmen Sie sich Zeit und beantworten Sie in Ruhe, aber schriftlich für sich selbst, folgende Fragen   Checkliste: Selbstorientierung

Stellenwechsel

Viele Menschen scheuen den Jobwechsel. Trotz Unzufriedenheit und schlechten Karrierechancen halten Sie an Ihrem Job fest - immer nach dem Motto "Was man hat, das weiss man ...!"

Bevor Sie sich neu orientieren, sollten Sie eine fundierte Analyse durchführen und sich darüber klar werden, was Sie von einem Arbeitgeber erwarten und wohin Ihre Karriere künftig führen soll. Wie lange sind Sie schon in Ihrem Unternehmen tätig? Ist es Zeit zu gehen, oder könnten Sie bei einem Wechsel in den Verdacht des "Jobhoppings" geraten? Zum Thema Jobhopping finden Sie hier eine Checkliste   Checkliste: Jobhopping

Jobwechsel sind für die Karriere zwar grundsätzlich förderlich, doch wie so oft, gilt auch hier der Grundsatz "zuviel ist nicht gut". Sie sollten es also mindestens zwei bis drei Jahre an einem Arbeitsplatz aushalten.

Wer ewig an derselben Stelle "festklebt", gerät in Verdacht, genau diese Eigenschaften (d.h. Flexibilität, Mobilität usw.) nicht in ausreichendem Masse zu besitzen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man nun möglichst oft die Firma wechseln sollte. Das andere Extrem nämlich könnte Ihnen schnell als mangelnde Durchhaltekraft ausgelegt werden. Möglich, dass man Sie dann als "Jobhopper" einstuft. Ideal ist - wie so oft - die goldene Mitte. Während es in jungen Jahren kein Manko darstellt, wenn man die Firma vielleicht bereits ein Jahr nach der Ausbildung verlässt, sollte man bis Ende 20 schon zwei Jahre am Stück in demselben Unternehmen "ausgehalten" haben. Ab 30 sind es dann durchaus mehrere Jahre.

Checkliste: Jobanalyse


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