25. September 2009 von Cornel MĂĽller
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Schnell sprechen wir von “aktiv zuhören” ohne möglicherweise genau zu wissen, was dahinter steckt. Das Zuhören in partnerorientierten Gesprächen heisst deshalb aktiv, weil es sich nicht auf ein passives Entgegennehmen von Informationen beschränkt, sondern aktive Vorgänge beinhaltet:
- Sich in den Kunden hineinversetzen, sich in seine Lage hineindenken und -fĂĽhlen.
- Zu erfassen suchen, was der Kunde wirklich meint und ausdrucken will (sich also nicht vordergründig an bestimmten Reizworten oder Äusserungen festhaken).
- GefĂĽhlslage und Stimmungen des Kunden zu erspĂĽren suchen.
- Eigene Wertungen, Ratschläge und spontane Reaktionen zurückhalten oder zeitwei-se bewusst unterdrücken.
- Durch Signale dem Kunden zu erkennen geben, dass man seinen Ă„usserungen folgt (Blickkontakt, „Hm”, Nicken, Zuwendung).
Aktives Zuhören ist zu erkennen, wenn ein Empfänger:
- Aussagen des Senders zusammenfasse und wiederzugeben sucht
- dessen GefĂĽhlslage direkt erfasst und anspricht;
- in offenen oder zum Weiterdenken anregenden Fragen am Kern seiner Äusserungen bleibt;
Pausen aushalten kann; - nonverbale Signale aussendet.



