Blog für die erfolgreiche Karriere im Verkauf

 
 
 
 

Archiv für die Kategorie „Verkaufspsychologie“


6 Tipps für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung

10. Mai 2010 von Cornel Müller

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Da die meisten unter uns auch nicht regelmässig eine Gehaltsverhandlung führen, ist ein kleiner Ratgeber vermutlich willkommen. Nachfolgend listen wir die unserer Meinung nach wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung auf, welche in der Praxis oft vergessen oder nicht berücksichtigt werden. Es handelt sich dabei nicht um “Weisheiten”, sondern um pragmatische Ratschläge.

1. Wirkung und Auftreten: Diesbezüglich geht es darum, die richtige Balance zwischen sicherem und zu selbstsicherem Auftreten zu finden. Sobald das Vis-à-vis merkt, dass man unsicher ist, wird die eigene Verhandlungsstärke geschwächt. Umgekehrt kann eine (zu) selbstsichere Argumentation schnell hinten hinaus gehen.

2. Vorbereitung ist das A und O: Unbedingt abklären, wie viel Lohn angemessen ist, damit Sie verdienen, was Sie verdienen.

3. Gehaltsziele setzen: Zur gründlichen Vorbereitung gehört auch das Setzen von Gehaltszielen. Sie wissen, was Sie Wert sind und können dies auch begründen!

4. Gehaltsgespräche vorher ankündigen: Niemals mit der Türe ins Haus fallen. Auch die andere Seite will sich entsprechend vorbereiten können.

5. Buch führen: Führen Sie Buch über Ihre Leistungen – und insbesondere die Erfolge. Es darf Ihnen auf keinen Fall passieren, dass Ihnen die Argumente ausgehen!

6. In den Schuhen des Vis-à-vis gehen: Als Verkäufer sollte es Ihnen nicht schwer fallen, sich in die Lage des Verhandlungspartners zu versetzen.

Die Wechselbereitschaft der Kunden ist so hoch wie nie…

26. April 2010 von Cornel Müller

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Das neue Phänomen heisst: der flüchtende Kunde. Die Frage ist nun: Was müssen Verkäufer tun, um heute und morgen und auch noch übermorgen die freiwillige Treue profitabler Kunden zu erhalten – denn binden lassen sie sich nicht mehr. Bei der Suche nach Antworten kommen Erkenntnisse aus der Hirnforschung sehr zu Hilfe >>>

Erfolgreich verhandeln: So geht’s!

17. Februar 2010 von Cornel Müller

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Freundlichkeit und konstruktive Haltung
Mit wem möchten Sie lieber verhandeln: Mit einem schlechtgelaunten Miesepeter oder mit einem freundlichen, konstruktiven Partner?

Aktivität und Kooperation bewirken Sympathie
Arbeiten Sie von Anfang an mit Ihrem Verhandlungspartner eng zusammen. Lassen Sie gar nicht erst den Eindruck aufkommen, dass zwei „Gegner” verhandeln. Nehmen Sie die Anregungen Ihres Gegenübers in Ihre Gedanken auf.

Optimismus
Die meisten Menschen scheinen von der Tendenz her unsicher zu sein. Schaffen Sie mit Ihrer Zuversicht Sicherheit und Vertrauen beim Verhandlungspartner. Gehen Sie von positiven Erfolgsszenarien aus.

Give and take
Erweise ich jemandem eine Gefälligkeit, wird er sich revanchieren wollen. Aufmerksamkeiten, Nettigkeiten, Zuwendung und Interesse für den Verhandlungspartner schaffen gute Voraussetzungen. Vielleicht können Sie ihm sogar beruflich oder privat Hilfestellungen leisten?

Wir alle hören unseren Namen gerne
Sprechen Sie Ihr Gegenüber oft – aber nicht zu oft – mit dem Namen an. Wir alle hören unseren Namen gerne.

Konsequenz anstatt Gesichtsverlust
Wir alle haben das Bedürfnis, konsequent zu sein. Schaffen Sie Situationen, in denen der andere Ihnen zustimmt. Vermeiden Sie einen Gesichtsverlust bei Ihrem Gegenüber. Führen Sie ihn auf die „Ja-Strasse”.

Weniger ist manchmal mehr
Was als knapp erlebt wird, steigt subjektiv im Wert. Ist das, was Sie anbieten, immer und überall leicht und auf Dauer zu erhalten? Sind Sie wirklich jederzeit zu weiteren Gesprächen bereit? Kann man Sie persönlich für Rückfragen immer erreichen?

Reden Sie in und mit Bildern
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte! Wählen Sie überzeugende Bilder und Analogien.

Das Urteil anderer überzeugt
Das Urteil von für den Verhandlungspartner wichtigen Personen wirkt überzeugend. „Der CEO Ihrer Unternehmung war auch dieser Meinung.”

Kundenbindung bestimmt den Geschäftserfolg

9. Februar 2010 von Cornel Müller

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Das grösste Vermögen, das ein Unternehmen besitzt, ist die Loyalität seiner Kunden. Je länger es einen rentablen Kunden hält, desto mehr Gewinn kann es durch ihn erzielen. Oberstes Ziel sollte es daher sein, möglichst keinen einzigen profitablen Kunden zu verlieren, den man behalten will. Hohe Kundenloyalität und niedrige Abwanderungsraten sichern den dauerhaften Geschäftserfolg >>>

Tipps im Umgang mit einem “Nein”

19. Januar 2010 von Cornel Müller

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Wie gehe ich mit einem “Nein” vom Kunden um? Welche Möglichkeiten der Reaktion habe? Nachfolgend einige Tipps:

  • Bleiben Sie ruhig und sachlich. Drücken Sie nicht schon durch Ihre Mimik, Gestik oder Haltung Ihren Unwillen über den Einwand aus (positive Grundeinstellung).
  • Lassen Sie Ihren Kunden ausreden, und hören Sie ihm interessiert zu (aktives Zuhören).
  • Stellen Sie Gegenfragen, um Zeit zu gewinnen. Oder legen Sie eine (Denk-)Pause ein, bevor Sie antworten.
  • Versuchen Sie, sich mit den Wünschen (Einwänden) des Diskussionspartners zu identifizieren. Erst müssen Sie verstehen, was er erreichen will, bevor Sie den Einwand beantworten bzw.(noch besser) entkräften können.
  • Antworten Sie knapp und präzise. Versuchen Sie immer, ruhig und sachlich zu sprechen und Ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten.
  • Bei komplizierten Einwänden schlagen Sie vor, einen Spezialisten zu Rate zu ziehen, der sich mit diesem Problem intensiv auseinandergesetzt hat. Dies wirkt interessanterweise um so glaubhafter, je höher Ihre Stellung ist.
  • Auch der beste Verhandlungstechniker wird bei kritisch mitdenkenden Gesprächspartnern auf Einwände stossen.
  • Der Einwand ist deshalb durchaus positiv zu werten: er zeigt, wo zusätzlich Information nötig ist, wo Missverständnisse vorliegen oder eventuell die Situation des anderen falsch eingeschätzt wurde.
  • Richtig ist es, den Einwand ernsthaft entgegenzunehmen, dem Partner Recht zu geben, wo dies möglich ist; bisher gegebene Information mit ergänzender Argumentation zu vervollständigen oder zu belegen, wenn er daran zweifelt.
  • Mit Abfangformulierungen vermeiden wir direktes Widerlegen des Partners und bauen eine Brücke von seiner abweichenden Meinung hin zur nachfolgenden Argumentation, um ihn so von der Vorteilhaftigkeit unseres Vorschlages oder unserer Idee zu überzeugen.
  • Im Überzeugungsprozess müssen wir ständig von seiner Situation, seinen Problemen, Interessen und Wünschen ausgehen, damit er nie das Gefühl hat, man dränge ihm etwas auf. Er muss im Gegenteil den Eindruck bekommen, man bemühe sich sehr, eine echte Lösung für ihn zu finden.
  • Geschickte Fragetechnik lässt sich wirksam mit der Beantwortung von Einwänden verbinden, besonders wenn der Partner unbeweisbare Behauptungen aufstellt oder unbewusst im Irrtum ist. Durch Fragetechnik können wir ihn zum Mitdenken hinsteuern, ihn Lösungen weiterarbeiten lassen. Stufenweise bringen wir ihn so zu den entscheidenden Einsichten, womit er sich vom Passenden eigentlich selbst Überzeugt. Eigene Gründe überzeugen stärker als aufgedrängte!
  • Vergessen Sie nicht, auch optische Hilfen als Beweismittel in Anspruch zu nehmen. „Vorführen ist die beste Beweisführung.”

Ein Kunde ist die wichtigste Person in einem Betrieb…

19. Januar 2010 von Cornel Müller

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«Ein Kunde ist die wichtigste Person in einem Betrieb. Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm. Er bedeutet keine Unterbrechung in unserer Arbeit, sondern ist ihr Inhalt. Er ist kein Aussenseiter unseres Geschäfts, er ist ein Teil von ihm. Er ist niemand, mit dem man sich streitet. Denn niemand wird jemals einen Streit mit einem Kunden gewinnen. Ein Kunde ist eine Person, die uns ihre Wünsche mitteilt. Unsere Aufgabe ist es, diese zu seiner und unserer Zufriedenheit auszuführen.»
(Hans-Heinrich Path, 12. Jahrhundert)

Kundenbindung: Sind die Kunden schon zu verwöhnt?

2. November 2009 von Cornel Müller

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König Kunde kann manchmal ganz schön anspruchsvoll sein – und viele Unternehmen und ihre Mitarbeiter sehen sich kaum noch in der Lage, die überzogenen Erwartungen und Wünsche zu erfüllen. Sind diese zu verwöhnt, wenn der Service immer besser, die Produkte immer leistungsfähiger und die Rabatte immer größer werden? >>>

Die 10 wichtigsten taktischen Fragen im Verkaufsgespräch

29. September 2009 von Cornel Müller

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  1. Gegenfrage
  2. Rhetorische Frage
  3. Suggestivfrage
  4. Motivierende Frage
  5. Provozierende Frage
  6. Richtungsweisende Frage
  7. Alternativfrage
  8. Ja-Frage
  9. Bestätigungsfrage
  10. Kontrollfrage

Aktiv zuhören: Da steckt mehr dahinter!

25. September 2009 von Cornel Müller

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Schnell sprechen wir von “aktiv zuhören” ohne möglicherweise genau zu wissen, was dahinter steckt. Das Zuhören in partnerorientierten Gesprächen heisst deshalb aktiv, weil es sich nicht auf ein passives Entgegennehmen von Informationen beschränkt, sondern aktive Vorgänge beinhaltet:

  • Sich in den Kunden hineinversetzen, sich in seine Lage hineindenken und -fühlen.
  • Zu erfassen suchen, was der Kunde wirklich meint und ausdrucken will (sich also nicht vordergründig an bestimmten Reizworten oder Äusserungen festhaken).
  • Gefühlslage und Stimmungen des Kunden zu erspüren suchen.
  • Eigene Wertungen, Ratschläge und spontane Reaktionen zurückhalten oder zeitwei-se bewusst unterdrücken.
  • Durch Signale dem Kunden zu erkennen geben, dass man seinen Äusserungen folgt (Blickkontakt, „Hm”, Nicken, Zuwendung).

Aktives Zuhören ist zu erkennen, wenn ein Empfänger:

  • Aussagen des Senders zusammenfasse und wiederzugeben sucht
  • dessen Gefühlslage direkt erfasst und anspricht;
  • in offenen oder zum Weiterdenken anregenden Fragen am Kern seiner Äusserungen bleibt;
    Pausen aushalten kann;
  • nonverbale Signale aussendet.

Abschluss: Die Signale richtig deuten

22. September 2009 von Cornel Müller

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Wenn beim Kunden der Wunsch nach einer Lösung, nach einem Kauf geweckt ist, so zeigt er dies oft mit gewissen Signalen. Diese Signale zeigen, dass eine innere Entscheidung gefällt wurde oder dass der Kunde kurz vor dem Entschluss steht. Übersieht der Verkäufer diese Signale, riskiert er, dass ihm dieses Geschäft entgeht.
Weitere unnötig formulierte Argumente können Punkte enthalten, die Zweifel wecken. Folgende Verhaltensweisen können ein erhöhtes Interesse an Ihren Ausführungen resp. an Ihrem Angebot signalisieren:

Nonverbale Abschlussignale

  • Wiederholtes zustimmendes Kopfnicken
  • Er greift nach der Statistik, dem Vorschlag, den Dokumenten, und nimmt sie in die Hand
  • Abbau der Distanzzone
  • Entspannung im Gesichtsausdruck

Verbale Abschlussignale

  • Der Partner zieht einen weiteren Gesprächsteilnehmer hinzu
  • Der Partner formuliert öfters Zustimmung und zeigt bereits eine starke Identifizierung mit Ihren Vorstellungen, z.B.: “Ja, wenn das so ist…, das habe ich nicht gewusst” oder “Das hätte ich schon früher wissen sollen”
  • Der Partner fragt nach weiteren Informationen
  • Direkt geäusserte Zustimmung