Blog für die erfolgreiche Karriere im Verkauf

 
 
 
 

Archiv für die Kategorie „Verkaufsgespräch“


Techniken der Einwandbehandlung: Kompensationstechnik

30. September 2010 von Cornel Müller

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Anhand der Kompensationstechnik fasst der Verkäufer alle positiven Argumente für den Kunden nochmals zusammen, um z.B. einen Nachteil auszugleichen. Durch die Wiederholung der Vorteile kommt der Käufer vielleicht zum Kaufentschluss.

Beispiele:

  • „Für unseren Vorschlag sprechen folgende Argumente…”
  • „Bei diesem Geschäft liegen die Vorteile ganz auf Ihrer Seite wie…“
  • „Jedes Ding hat zwei Seiten. In diesem Fall sehe ich für Sie folgende Vorteile…“

Techniken der Einwandbehandlung: Referenztechnik

19. September 2010 von Cornel Müller

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Mittels der Referenztechnik versucht der Verkäufer durch Bezug auf Mitbewerber oder andere Branchen den Gesprächspartner von dem Nutzen eines Kaufes zu überzeugen.

Beispiele:

  • „Lassen Sie mich in diesem Zusammenhang erwähnen, dass vergleichbare Unternehmen heute schon unser System einsetzen.“
  • „Der Nutzen dieser Umstellung ist langfristig beachtlich, da können Sie sich u.a. in dem Beitrag von… in der Zeitschrift… überzeugen.“
  • „Alle, die sich dafür entschieden haben, sind zufrieden, u.a. auch…”

Techniken der Einwandbehandlung: Plus-Minus-Technik

9. September 2010 von Cornel Müller

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Mit der Plus-Minus-Technik wird bewusst ein gewisser Nachteil eingestanden. Diesem Nachteil werden die grösseren Vorteile für den Käufer gegenübergestellt.

Beispiele:

  • „Das neue System kostet in dieser Version 1500.-. Damit haben Sie jedoch den Vorteil…“
  • „In den ersten Jahren sind die Überschüsse noch nicht sehr hoch, dann allerdings ab dem 3. Jahr…“
  • „Sie haben recht, in der Anfangsphase wurden Fehler gemacht. Wir haben daraus gelernt und können Ihnen heute ein Produkt anbieten, das…“

Techniken der Einwandbehandlung: Zurückstelltechnik

25. August 2010 von Cornel Müller

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Mit der Zurückstelltechnik versucht man, durch Zurückstellen der Frage oder des Einwandes den Gesprächsablauf auf einen späteren (günstigeren) Zeitpunkt zu verschieben.

Beispiele:

  • „Erlauben Sie, dass ich sofort anschliessend auf Ihre Frage eingehe ?“
  • „Ich komme auf Ihre Frage gerne später zurück.“
  • „Ihre Frage ist sehr interessant. Ich habe sie notiert.“

Techniken der Einwandbehandlung: Vorwegnahmetechnik

17. August 2010 von Cornel Müller

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Mit der Vorwegnahmetechnik wird ein möglicher Einwand vorweggenommen und im Laufe des Verkaufsgesprächs beantwortet.

Beispiele:

  • „Es ist Ihnen vermutlich nicht entgangen, dass…“
  • „Unsere Produkte sind nicht tiefpreisig, haben aber im Gegensatz zu…“
  • „Eine Frage, die oft gestellt wird, ist…“

Techniken der Einwandbehandlung

13. August 2010 von Cornel Müller

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Allgemein empfiehlt sich bei der Behandlung von Einwänden folgendes Vorgehen:

  • Prüfung des Einwandes (echter Einwand oder Vorwand)
  • Aufnahme des Einwandes und Ersatz des Angebots durch ein Angebot ohne Einwand
  • Ist dies nicht möglich: Einwand ausräumen!
  • Ist dies nicht möglich: Schwächung des Einwandes im Hinblick auf das Angebot.

Es gibt diverse Techniken der Einwandbehandlung. Mit welcher Technik haben Sie die besten Erfahrungen gemacht?

Partnerbezogene Argumentation

9. August 2010 von Cornel Müller

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Partnerbezogene Argumentation heisst, dass der Verkäufer resp. die Verkäuferin aus der Sicht des Gesprächspartners argumentiert. Er bzw. sie sagt z.B. nicht:

„Das bedeutet…“ sondern „Das bedeutet für Sie…“

„Das steigert…“ sondern „Damit steigern Sie…“

„Das zeigt…“ sondern „Das zeigt Ihnen…“

„Das fördert…“ sondern „Damit fördern Sie…“

„Damit spart man..“ sondern „Dadurch sparen Sie…“

„Dadurch steigt…“ sondern „Dadurch steigt Ihre…“

Verhandlungsführung

3. Mai 2010 von Cornel Müller

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Wie so oft im Leben ist eine fundierte Vorbereitung das A und O. Dies gilt insbesondere auch bei Verhandlungsführungen. Der bessere Verhandler ist vielfach der besser vorbereitete Verhandlungsführer. Doch was bedeutet, gut vorbereitet in eine Verhandlung einzusteigen. Was muss ich wissen? Wie kann ich mich ideal vorbereiten? Dieses PDF Verhandlungsfuehrung gibt Antworten auf diese und weitere Fragen.

Erfolgreich verhandeln: So geht’s!

17. Februar 2010 von Cornel Müller

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Freundlichkeit und konstruktive Haltung
Mit wem möchten Sie lieber verhandeln: Mit einem schlechtgelaunten Miesepeter oder mit einem freundlichen, konstruktiven Partner?

Aktivität und Kooperation bewirken Sympathie
Arbeiten Sie von Anfang an mit Ihrem Verhandlungspartner eng zusammen. Lassen Sie gar nicht erst den Eindruck aufkommen, dass zwei „Gegner” verhandeln. Nehmen Sie die Anregungen Ihres Gegenübers in Ihre Gedanken auf.

Optimismus
Die meisten Menschen scheinen von der Tendenz her unsicher zu sein. Schaffen Sie mit Ihrer Zuversicht Sicherheit und Vertrauen beim Verhandlungspartner. Gehen Sie von positiven Erfolgsszenarien aus.

Give and take
Erweise ich jemandem eine Gefälligkeit, wird er sich revanchieren wollen. Aufmerksamkeiten, Nettigkeiten, Zuwendung und Interesse für den Verhandlungspartner schaffen gute Voraussetzungen. Vielleicht können Sie ihm sogar beruflich oder privat Hilfestellungen leisten?

Wir alle hören unseren Namen gerne
Sprechen Sie Ihr Gegenüber oft – aber nicht zu oft – mit dem Namen an. Wir alle hören unseren Namen gerne.

Konsequenz anstatt Gesichtsverlust
Wir alle haben das Bedürfnis, konsequent zu sein. Schaffen Sie Situationen, in denen der andere Ihnen zustimmt. Vermeiden Sie einen Gesichtsverlust bei Ihrem Gegenüber. Führen Sie ihn auf die „Ja-Strasse”.

Weniger ist manchmal mehr
Was als knapp erlebt wird, steigt subjektiv im Wert. Ist das, was Sie anbieten, immer und überall leicht und auf Dauer zu erhalten? Sind Sie wirklich jederzeit zu weiteren Gesprächen bereit? Kann man Sie persönlich für Rückfragen immer erreichen?

Reden Sie in und mit Bildern
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte! Wählen Sie überzeugende Bilder und Analogien.

Das Urteil anderer überzeugt
Das Urteil von für den Verhandlungspartner wichtigen Personen wirkt überzeugend. „Der CEO Ihrer Unternehmung war auch dieser Meinung.”

Tipps im Umgang mit einem “Nein”

19. Januar 2010 von Cornel Müller

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Wie gehe ich mit einem “Nein” vom Kunden um? Welche Möglichkeiten der Reaktion habe? Nachfolgend einige Tipps:

  • Bleiben Sie ruhig und sachlich. Drücken Sie nicht schon durch Ihre Mimik, Gestik oder Haltung Ihren Unwillen über den Einwand aus (positive Grundeinstellung).
  • Lassen Sie Ihren Kunden ausreden, und hören Sie ihm interessiert zu (aktives Zuhören).
  • Stellen Sie Gegenfragen, um Zeit zu gewinnen. Oder legen Sie eine (Denk-)Pause ein, bevor Sie antworten.
  • Versuchen Sie, sich mit den Wünschen (Einwänden) des Diskussionspartners zu identifizieren. Erst müssen Sie verstehen, was er erreichen will, bevor Sie den Einwand beantworten bzw.(noch besser) entkräften können.
  • Antworten Sie knapp und präzise. Versuchen Sie immer, ruhig und sachlich zu sprechen und Ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten.
  • Bei komplizierten Einwänden schlagen Sie vor, einen Spezialisten zu Rate zu ziehen, der sich mit diesem Problem intensiv auseinandergesetzt hat. Dies wirkt interessanterweise um so glaubhafter, je höher Ihre Stellung ist.
  • Auch der beste Verhandlungstechniker wird bei kritisch mitdenkenden Gesprächspartnern auf Einwände stossen.
  • Der Einwand ist deshalb durchaus positiv zu werten: er zeigt, wo zusätzlich Information nötig ist, wo Missverständnisse vorliegen oder eventuell die Situation des anderen falsch eingeschätzt wurde.
  • Richtig ist es, den Einwand ernsthaft entgegenzunehmen, dem Partner Recht zu geben, wo dies möglich ist; bisher gegebene Information mit ergänzender Argumentation zu vervollständigen oder zu belegen, wenn er daran zweifelt.
  • Mit Abfangformulierungen vermeiden wir direktes Widerlegen des Partners und bauen eine Brücke von seiner abweichenden Meinung hin zur nachfolgenden Argumentation, um ihn so von der Vorteilhaftigkeit unseres Vorschlages oder unserer Idee zu überzeugen.
  • Im Überzeugungsprozess müssen wir ständig von seiner Situation, seinen Problemen, Interessen und Wünschen ausgehen, damit er nie das Gefühl hat, man dränge ihm etwas auf. Er muss im Gegenteil den Eindruck bekommen, man bemühe sich sehr, eine echte Lösung für ihn zu finden.
  • Geschickte Fragetechnik lässt sich wirksam mit der Beantwortung von Einwänden verbinden, besonders wenn der Partner unbeweisbare Behauptungen aufstellt oder unbewusst im Irrtum ist. Durch Fragetechnik können wir ihn zum Mitdenken hinsteuern, ihn Lösungen weiterarbeiten lassen. Stufenweise bringen wir ihn so zu den entscheidenden Einsichten, womit er sich vom Passenden eigentlich selbst Überzeugt. Eigene Gründe überzeugen stärker als aufgedrängte!
  • Vergessen Sie nicht, auch optische Hilfen als Beweismittel in Anspruch zu nehmen. „Vorführen ist die beste Beweisführung.”